Segelschulschiff "GORCH - FOCK" Schlachtschiffe "BISMARCK" und "TIRPITZ"


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Benannt nach dem bekannten Heimatschriftsteller Johann Kinau (1880 - 1916), Pseudonym Gorch Fock. Den Namen trug bereits ein früheres deutsches Segelschulschiff. An Bord Unterbringungsmöglichkeiten für mehr als 200 Kadetten. Das Schiff erhielt von den jeweiligen Besatzungen (in Anlehnung an die Benennung früherer Segelschulschiffe) den liebevollen Spitznamen " Knüppel-Kreuzer ". Im Frühjahr 1985 ging das Schiff in die Werft (HDW, Kiel) : Durchführung verschiedener Modifizierungen wie verbesserte Unterkünfte, Einrichtungen von Mehrzweckdecks (Unterricht / Cafeteria), Einrichtung eines Freizeitraums (Kino), Erneuerungen der Backen und Spinde, Einbau einer Fäkalienaufbereitungsanlage. Die Benutzung von Hängematten blieb erhalten. Überlegungen der 70er Jahre galten der Umrüstung der Antriebsanlage: Austausch des veralteten Antriebsdiesel (Modell aus den 30er Jahren). Da diese Maßnahme aber auch schiffbauliche Änderungen (Motorenraum), ein neues Getriebe, eine neue Wellenanlage und eine neue Schraube zur Folge gehabt hätte, wurde das Vorhaben aufgegeben. Erst 1991 wurde diese Maßnahme erneut aufgegriffen und auch durchgeführt. Dazu verlegte das Schiff vom 21. Januar bis 24. Mai 1991 in die Werft (MWB, Bremerhaven) und erhielt einen neuen Dieselmotor der Firma Deutz-MWM, Typ SB V 6 M 628, mit einer gedrosselten Leistung von1220 kW. Darüber hinaus kam ein neues Getriebe: Renk-Tacke, Typ ASL 60, zum Einbau, eine neue Welle und ein in Segelstellung fahrbarer KAMEWA - Verstellpropeller. Auch die E-Anlage wurde erneuert. Die bisherigen vier Dieselgeneratoren wurden durch drei Dieselgeneratoren von je 150 kW ersetzt. Der Gesammtumbau, zu dem auch eine Modifizierung der Lüftungseinrichtung gehörte, kostete 7,5 Mio DM. In der Werftliegezeit 1985 wurde der Stockanker durch einen zweiten Patentanker in Seitenklüse ersetzt. Die Verbesserung der Wohnbedingungen umfaßte darüber hinaus eine Reduzierung der Schülerzahl und den Einbau eines leistungsstärkeren Frischwassererzeugers. Auch die Beiboote wurden reduziert: 1986 waren es nur noch zwei Motorkutter, ein Dingi, eine Pinasse und 14 Rettungsinseln. Typ-Schiffbau: Segelschulschiff, Klasse 441, Weiterentwicklung der Segelschulschiffe Horst Wessel und Albert Leo Schlageter der deutschen Kriegsmarine und erbaut nach Entwürfen von Blohm + Voss, Hamburg. Baukosten 7,85 Mio DM, Klasse des GL + 100 A 4. Stahlbau (X Abteilungen), Seitenhöhe 7,30 m, hohe Stabilität (Anfangsstabilität MG = 1,10 m), zusätzlich 300 t Eisenballast in der Stauung. Als Dreimastbark getakelt: vordere Masten mit Rahen, achterer Mast mit Gaffeln. Vermessung 1499,23 BRT ; 918,72 NRT.

GORCH - FOCK (Tackelung)


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Schlachtschiff Bismarck: Von ihrem Stapellauf am 14.Februar1939 auf der Hamburger Werft Blohm&Voss über ihre Indienststellung am 24.August 1940 bis zu ihrem Untergang am 27.Mai1941 im konzentrierten Feuer der halben britischen Heimatflotte war die BISMARCK nur ganze 277 Tage im Dienst. Der Auftrag: OZEANISCHER SEEKRIEG; Im deutsch-britischen Flottenabkommen von 1935 waren die Flottenstärken zwischen dem Deutschen Reich und dem Britischen Commonwealth auf ein Verhältnis von 35:100 festgelegt worden. Um diese neuen Obergrenzen auszunutzen, wurden 1936 die beiden Schlachtschiffe BISMARCK und TIRPITZ auf Kiel gelegt. Ihr immenser Einsatzradius von 4640 sm, aber auch die schwere Bewaffnung, die hohe Geschwindigkeit und die massive Panzerung ließen erkennen, das sie in erster Linie für den Einsatz gegen Nachschubkonvois und Einheiten der britischen Flotte im Nordatlantik konzipiert waren. TRIUMPH UND UNTERGANG: Der zahlenmäßig begrenzte Umfang der deutschen Flotte und der unzureichende Fahrbereich der Schweren Kreuzer und Zerstörer hatten zur Folge, daß die BISMARCK weitgehend auf sich allein gestellt war. Deshalb wurde die schwere Artillerie durch eine für Schlachtschiffe ungewöhnlich umfangreiche Mittelartillerie ergänzt, um feindliche Zerstörer und andere Geleitschiffe bekämpfen zu können. Auch die massive Flak-Bewaffnung war die logische Folge der Tatsache, daß die BISMARCK im Nordatlantik außerhalb des Schirms der deutschen Luftwaffe operieren mußte. Doch alle Feuerkraft nutzte nichts: Ausgerechnet neun veraltete Torpedoflugzeuge brachten der BISMARCK den entscheidenden Treffer in die Ruderanlage bei. Zwei Tage nachdem sie den britischen Schlachtkreuzer HOOD versenkt hatte, wurde die BISMARCK von der britischen Home Fleet gestellt und vernichtet. In gewissem Sinne ist die BISMARCK ein Opfer ihrer hohen Kampfkraft geworden. Von Anfang an war klar, daß dieses mächtige Schiff jedem Kriegsschiff der britischen Marine überlegen sein würde. Daher hatte die Versenkung der BISMARCK bei der britischen Flotte wie bei den britischen Marinefliegern höchste Priorität, wie der berühmt gewordene Befehl von Churchill beweist: " VERSENKT DIE BISMARCK!". Die halbe britische Home Fleet und ein unglücklicher Torpedotreffer in der Ruderanlage waren notwendig, um diesen Befehl auszuführen. Technische Daten: Einsatzverdrängung: 51714t ; Länge über alles: 251,0m ; Breite: 36,0m ; Tiefgang: 10,2m ; Bewaffnung: 8x38cm, 12x15cm, 16x10,5cm, 16x3,7cm, 12x2,0cm (38-cm-Zwillingstürme, 15-cm-Zwillingsturm, Gürtelpanzer 145 bis 320 mm, 15-cm-Zwillingstürme, 38-cm-Zwillingstürme, Deckpanzer 90 bis 160 mm, Flugzeughangar für 4 Ar 196 ; Antriebsanlage: 3 Dampfturbinen von je 36815 kw;3 Wellen ; Fahrbereich:9280sm bei 16kn ; Geschwindigkeit:30kn ; Besatzung: 2092 Mann

Geschützanordnung Schlachtschiff BISMARCK

Verwundete Überlebende der BISMARCK werden in England an Land gebracht

Eine der letzten Aufnahmen der brennenden, todgeweihten BISMARCK

DER UNTERGANG DER BISMARK: Nach ihrem Blitzsieg gegen die Hood am 24.Mai 1941 mußte die BISMARCK wegen der erlittenen Schäden den Plan eines Handelskriegs im Atlantik aufgeben und versuchte, allein die von deutschen Truppen besetzte französische Atlantikküste zu erreichen. Nach dem Seegefecht am Ausgang der Dänemarkstraße gelang es den britischen Kreuzern NORFOLK und SUFFOLK zunächst, Fühlung mit BISMARCK und PRINZ EUGEN zu halten. Um 18,00 Uhr wurde PRINZ EUGEN entlassen, um allein Handelskrieg zu führen, mußte aber am nächsten Morgen gegen 04,00 Uhr die Fühlunghalter abschütteln und ging auf Südostkurs. Am Vormittag des 26.Mai sichtet ein Catalina-Flugboot zufällig die BISMARCK. Am Nachmittag starten 15 veraltete Swordfish-Torpedoflugzeuge von dem Flugzeugträger ARK ROYAL, greifen aber versehentlich den Kreuzer SHEFFIELD an - ohne Erfolg, da die Magnetzünder der Torpedos versagen. Gegen Abend starten erneut 13 Swordfish, deren Torpedos diesmal mit Aufschlagszünder bestückt sind, und erzielen zwei Treffer auf der BISMARCK: einen harmlosen Treffer am Seitenpanzer und einen folgenschweren Treffer in der Ruderanlage. Das Backbordruder klemmt in Ruderlage 15 Grad - das Schiff ist manövrierunfähig. In der Nacht kann die BISMARCK noch mehrere Zerstörerangriffe abwehren, dann eröffnen um 08.47 bzw. 08.49 Uhr die britischen Schlachtschiffe KING GEORGE V. und RODNEY das Feuer auf den manövrierunfähigen Riesen. Die BISMARCK erwidert das Feuer aus allen Rohren, doch schon um 09.02 Uhr fallen die beiden vorderen Geschütztürme aus. Um 10.00 Uhr schweigen die letzten deutschen Waffen. Aus Brennstoffmangel müssen die britischen Schlachtschiffe den Rückmarsch antreten, obwohl die BISMARCK noch schwimmt. Die Kreutzer NORFOLK und DORSETSHIRE greifen das wehrlose Wrack mit mehreren Torpedos an. Um 10.36 Uhr geht die BISMARCK mit wehender Fahne unter. 110 Überlebende werden von britischen Schiffen geborgen, fünf weitere später von U 74 und dem deutschen Wetterschiff SACHSENWALD. Am 5. Juni 1989 entdeckte der Amerikaner Robert D.Ballard an Bord seines Forschungsschiffs STAR HERCULES und mit Hilfe des Unterwasserroboters ARGO das Wrack der BISMARCK in 4790m Tiefe, in aufrechter Lage und in einem Stück auf dem Meeresgrund. Die Entfernung zur rettenden Küste der Bretagne beträgt 970 km - nur wenig außerhalb der Reichweite landgestützter Flugzeuge, die der BISMARCK hätten zu Hilfe kommen können. Die genaue Position der Fundstelle wurde nicht bekanntgegeben, um keine Souvenirjäger anzulocken.


Die TIRPITZ hier beim Stapellauf. Jahrelang stellte die TIRPITZ als "einsame Königin des Nordens" eine ständige Bedrohung für die Nordmeerkonvois zwischen Großbritannien und der Sowjetunion dar und band allein dadurch umfangreiche Flottenverbände.Sie war das größte Schlachtschiff seiner Zeit. Als zweites und letztes Schlachtschiff der BISMARCK-Klasse war die TIRPITZ nach dem Großadmiral Alfred von Tirpitz benannt, der die kaiserliche Marine vor dem ersten Weltkrieg zur zweitstärksten Seemacht der Welt (nach Großbritannien) aufgebaut hatte. Sie lief am 1.April 1939 in Wilhelmshaven vom Stapel und wurde am 25. Februar 1941 in Dienst gestellt. Im Januar 1942 verlegte sie nach Norwegen. Nach nur zwei erfolglosen Unternehmungen gegen feindliche Geleitzüge fuhr die TIRPITZ im September 1943 ihren einzigen erfolgreichen Einsatz, bei dem sie die alliierten Stützpunkte auf Spitzbergen zusammenschoß. Nicht dieser minimale Erfolg, sondern die ständige Bedrohung des eigenen Geleitverkehrs zwang die Engländer, ihre Home Fleet in Bereitschaft zu halten. Nachdem am 26.September 1943 das deutsche Schlachtschiff SCHARNHORST im Nordmeer versenkt worden war, konnte die Royal Navy alle ihre Kräfte auf die Bekämpfung und Vernichtung der TIRPITZ konzentrieren, die in den norwegischen Fjorden wie auf einem Präsentierteller lag. Ein erster erfolgloser Angriff auf die TIRPITZ erfolgte am 30./31. Oktober 1942 mit Kleinst-U-Booten. Am 23. September 1943 hatten zwei andere Kleinst-U-Boote mehr Erfolg und konnten die TIRPITZ durch Haftladungen beschädigen. Am 3.April 1944 griffen britische Trägerflugzeuge an und beschädigten das Schiff erneut schwer. Nach mehreren mehr oder weniger erfolglosen Luftangriffen griff die Royal Air Force am 15.September 1944 erstmals mit 5450-kg-Bomben Tallboy an. Eine davon traf und setzte das Schiff endgültig außer Gefecht. Am 12.November gaben 32 Lancaster der RAF mit Tallboy-Bomben der TIRPITZ den Rest: das Schiff kenterte und riß 971 Mann mit in die Tiefe. Technische Daten: Einsatzverdrängung: 53500t ; Länge über alles: 253,6m ; Breite: 36,0m ; Tiefgang: 10,6m ; Bewaffnung: 8x38cm, 12x15cm, 16x10,5cm, 16x3,7cm, 12-78x2,0cm, 8 Torpedorohre(ab 1941/42) ; Antriebsanlage: 3 Dampfturbinen von je 39970kw ; 3 Wellen ; Geschwindigkeit: 30,8kn; Fahrbereich: 9280 sm bei 16 kn ; Besatzung: 2500(1943)


Die SCHARNHORST
Ebenso wie ihr Schwesterschiff, die GNEISENAU, zählte die SCHARNHORST zu den berühmtesten deutschen Schlachtschiffen des zweiten Weltkriegs.
Das Panzerschiff SCHARNHORST wurde 1934 in Wilhelmshaven auf Kiel gelegt und im Oktober 1936 vom Stapel gelassen. Sein Bau wurde jedoch geheimgehalten und erst anläßlich der Unterzeichnung des britisch - deutschen Marineabkommens im Juli 1935 bekanntgegeben. In Dienst gestellt wurde dieses gewaltige Kriegsschiff im Januar 1939. Es war nicht nur das damals schnellste Schlachtschiff der Welt, sondern auch das am schwersten gepanzerte. Von den 26 000 t Verdrängung entfielen allein 14 000 t auf die Masse der Panzerung.
Die SCHARNHORST wurde ab Beginn der Kampfhandlungen für Kapermissionen eingesetzt und versenkte bereits im November 1939 das erste gegnerische Schiff. Dann operierte sie im April 1940 gemeinsam mit ihrem Schwesterschiff, der GNEISENAU, im Norwegeneinsatz. Dabei wurde sie von einem Torpedo getroffen. Zwischen Januar und März 1941 versenkten die beiden deutschen Schlachtkreuzer 22 feindliche Schiffe im Atlantik. Dann flüchteten sie nach Brest und erreichten im Februar 1942 gemeinsam mit der PRINZ EUGEN wieder Deutschland. Die noch im gleichen Jahr reparierte SCHARNHORST nahm 1943 an der Spitzbergen - Operation teil, wurde jedoch vor der Küste des Nordkaps von einem gegnerischen Konvoi abgefangen und am 27. Dezember 1943 am Ende einer dramatischen Schlacht versenkt.
Technische Daten: Einsatzverdrängung 38 900 t ; Länge über alles 229,8 m ; Breite 30 m ; Tiefgang 8,23 m ; Bewaffnung 9 x 28,0 cm - 12 x 15,0 cm - 14 x 10,5 cm - 16 x 3,7 cm - 8 x 2,0 cm - drei bis vier Bordflugzeuge ; Antriebsanlage drei Dampfturbinen von je 40 425 kw - drei Wellen ; Geschwindigkeit 32 kn ; Fahrbereich 10 000 sm bei 15 kn ; Besatzung 1800 Mann
Die SCHARNHORST war schwer bewaffnet mit insgesamt neun 28,0 - cm - Geschützen in drei Drillingstürmen, zwölf 15,0 - cm - Geschützen, vierzehn 10,5 - cm - Fla - Geschützen und sechzehn 3,7 - cm - Fla - Geschützen. An Bord konnten vier katapultgestartete Flugzeuge mitgeführt werden. Während der Kampfhandlungen wurde die Zahl der 2,0 - cm - Fla - Geschütze von zehn auf zweiundzwanzig erhöht. Darüber hinaus war die SCHARNHORST mit dem Luft - und See - Überwachungsradar Seetakt ausgestattet.

Alte Bilder des KREUZER EMDEN III anhand einer Auslandsreise 1937-1938

Auslandsreise KREUZER-EMDEN 1937-1938

Reisebefehl

Reiseroute

Offizierschule Flensburg Mürwick

EMDEN - BUG mit Wappen

Bug-Wappen

Der Kommandand

Proviantübernahme

Besucher von Bord

Klar zum Ablegen

In die Schleuse

Hoher Besuch kommt an Bord

In den Jadebusen

Emden verlässt Schleuse

Die Milwaukee begegnet uns

Torpedoboot Falke

Wir müssen Kriegswache gehen

Flaggenparade vor Cadiz

Der Ätna

Griechenland

Die Emden vor Argostoli

Die Emden vor Argostoli

Die K-Kompani

Die K-Kompani

Die K-Kompani

Unser I.K.

Der K.

So sah die Lokomotive aus

Morgenliches Kutterpullen

Rein Schiff

Ölübernahme

Musikkapelle

Uns

Das Schiff wird

Italienische Zerstörer

Die Emden in Massaua

Hafenbilder aus Massaua

Port Said

Port Said

Landgang in Port Said

8,8 Flak

Breitseite

Nachtschiessen

Torpedoschiessen

Ein Torpedoschuss

Stürzt ins Meer

Aufgefischt

Schneebedecktes Kreta

Brückennock

Ritter von Epp

Balbo geht von Bord

Ein italienisches Segelschulschiff

Ausflug

Totenwache

Der Sarg wird von Bord getragen

Und mit V-Boot an Land

Einlaufen in Wilhelmshaven

Der Heimatwimpel

Einlaufen in den Kanal

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