Die Korvette K 130

KORVETTEN
KLASSE K 130 Deutsch/Englisch


Korvette Klasse 130

Ein neuer Schiffstyp

Die Korvette der Klasse 130 der Deutschen Marine

The order for the construction of five class K 130 corvettes, a new class for the German Navy, was placed last December after more than ten years' preparation with a group of shipyards combined in ARGE K 130, 'aded by Blohm + Voss GmbH and also including Thyssen Nordseewerke and Lürssen Werft. At the request of the German government, Howaldtswerke-Deutsche Werft (HDW) and Peene-Werft have also been included in the construction Programme. Thanks to their size and equipment, the new corvettes will be able to perform a much wider range of duties than the overage fast patrol boats they will be replacing.

Die Aufnahme von Korvetten in die Rüstungsplanung der Marine ist eng mit den Zielvorstellungen für eine "Flotte 2005" verknüpft. Die ersten konzeptionellen Überlegungen zu dieser künftigen deutschen Flotte fanden deutlich vor den umbruchartigen Ereignissen der Jahre 1989/90 statt. Sie gründeten auf der Erkenntnis, dass aufgrund der politischen Entwicklung absehbar der Finanzrahmen der Streitkräfte, und damit auch der Marine, weiter eingeengt und der Bestand an See- und Seeluftstreitkräften zukünftig nicht zu halten sein werde. Im Zuge dieser Überlegungen entstand schnell Klarheit darüber, dass die Beschränkung der Schnellboote auf ihr heutiges Einsatzprofil den Anforderungen der Zukunft nicht mehr genügen würde. Für die nach der Jahrhundertwende heranstehende Nachfolge der Flugkörperschnellboote (Tiger-, Albatros-Klasse) wurde deshalb ein Schiff mit erweiterten Fähigkeiten ins Auge gefasst. Der in diesem Zusammenhang entwickelte Begriff „Entregionalisierung" wies über den klassischen Schnellbooteinsatz im westlichen Teil der Ostsee im Rahmen der Verteidigung der Ostseezugänge hinaus und deutete auf zusätzliche Aufgaben in anderen Seegebieten.
Daraus ergab sich zwangsläufig, dass konstruktiv bedingte Einschränkungen heutiger Schnellboote, wie begrenzte Seeausdauer und insbesondere ihre starke Seegangsabhängigkeit, aufgehoben werden mussten.
Nach mehr als 10-jähriger Planung und Vorbereitung wurde am 13. Dezember 2001 der Beschaffungsvertrag für den Bau eines 1.Loses von fünf Einheiten der Korvette Klasse 130 (K130) im Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung (BWB) unterzeichnet. Damit wurde die im Juni 1998 begonnene Definition der K130 erfolgreich abgeschlossen.

Die Definition

Grundlage für die Definition der K130 war die am 27.01.1998 durch den Staatssekretär gebilligte Taktisch-Technische Forderung (TTF). Die Definition der K130 unterscheidet sich in Teilbereichen deutlich von der früherer Vorhaben. Sie wird für K130 durch folgende Faktoren gekennzeichnet:

- Konkurrenzierung

- Funktionsorientiertes Lastenheft

- Strikte Preisobergrenze

- Beschränkung des Auftraggebers auf eine reine Steuerungsfunktion.

Für die Definition der K130 bildeten sich zwei Bietergruppen, die "ARGE K130"", bestehend aus den Werften Blohm+Voss (B+V), (Siehe auch Homepage von Blohm und Voss) , Friedrich Lürssen Werft (FLW) (Siehe auch Homepage von der Lürssen-Werft), und Thyssen Nordseewerke (TNSW)(Siehe auch Homepage von den Thyssen-Nordseewerken), sowie die "HDW Projektgruppe K130."(Siehe auch Homepage von HDW)

Im Gegensatz zu bisherigen Ausschreibungen, bei denen technische Spezifikationen detailliert vorgegeben wurden, erfolgte die Ausschreibung für die K130 erstmalig auf der Basis einer sogenannten funktionalen Leistungsbeschreibung ohne bindende Vorgabe konkreter technischer Lösungen oder von Geräten und Systemen. Die Bieter hatten dabei die Freiheit, innovative Lösungsansätze vorzuschlagen und wirtschaftliche Fertigungsverfahren auszuloten, um die geforderten Fähigkeiten der Korvette zu erreichen. Innerhalb des zuvor festgelegten Kostenrahmens, der nicht überschritten werden durfte (design to budget/cost), konnte ein Höchstmaß der geforderten Fähigkeiten realisiert werden.

Der Bauvertrag

Anfang Januar 2000 wurden Bauangebot und Bauspezifikation dem BWB übergeben. Nach einer intensiven Auswertungs- und Bewertungsphase wurde am 17. Juli 2000 durch das BMVg die Auswahlentscheidung zugunsten der ARGE K130 als alleinverantwortlicher Auftragnehmer bekannt gegeben.
Bereits im Oktober 2000 konnte der Bauvertrag paraphiert werden. In mehreren Verhandlungsrunden wurde er an geänderte Rahmenvorgaben, insbesondere die geänderte Terminsituation angepasst.
Am 13. Dezember 2001 wurde im Anschluss an eine nochmalige, intensive Verhandlung der Bauvertrag für die fünf Korvetten im BWB unterzeichnet. Der Bauvertrag ist durch die Unterzeichnung wirksam geworden. Programmstart war am 18. Dezember 2001.

Das Aufgabenspektrum der K130

Mit der K130 wird ein neuer Schiffstyp mit den Hauptaufgaben Aufklärung der Überwasserlage und Seezielbekämpfung in die Deutsche Marine eingeführt. Sie besitzt durch ihre Größe, ihre Beweglichkeit und Kampfkraft eine deutlich höhere Seeausdauer und Standkraft als die derzeitigen Schnellboote und befähigen sie zum Einsatz in weiter entfernten Seegebieten. Die Deutsche Marine erhält mit der K130 die Fähigkeit, von hoher See kommend in Küstengewässer und den Küstenbereich hinein zu wirken und damit streitkräftegemeinsame Operationen zu unterstützen. Diese neuen Fähigkeiten sind gerade für die Aufgabenbereiche Konfliktverhütung und Krisenbewältigung von besonderer Bedeutung.
Die K130 ist über die hohe See verlegefähig, so dass sie ihren Beitrag zur Aufgabenerfüllung der Deutschen Marine weltweit leisten kann. Folgende übergeordnete Aufgaben lassen sich für die K130 ableiten:

- Präsenz als u m f a s s e n d e Basisaufgabe im Rahmen des jährlichen Ausbildungsauftrags, bei Krisenoperationen oder bei der Austragung von Konflikten mit der Androhung von Waffengewalt;

- Überwachung, Sicherung und Aufklärung insbesondere im Randmeerbereich (mit Drohne zur Fernaufklärung

- einschließlich eines definierten Küstenstreifens an Land);

- Kontrolle des Schiffsverkehrs auf den Seeverbindungswegen und im Küstenmeer;

- Koordination und Führung eines Verbandes auf taktischer Ebene;

- Integration/Mitwirkung in maritimen Einsatzgruppen;

- Bekämpfung von Seezielen sowohl auf hoher See als auch dicht unter der Küste;

- Bekämpfung von Landzielen und
- Minenlegen als Nebenaufgabe.

Der Schiffsentwurf

Das Entwurfskonzept der K130 basiert auf der im internationalen Markt stark beachteten Entwicklung der MEKO" A-Fregatten und A-Korvetten von B+V sowie den neuesten Entwurfskonzepten von FLW für Exportvorhaben.
Die K130 hat eine Einsatzverdrängung von 1690 t, mit einer Nachrüstreserve von ca.110 t. Bei einer Länge von 88,75 m über alles und einer größten Breite von 13,23 m erfüllt das Schiff die Stabilitätskriterien für einen weltweiten Einsatz, wobei die Polarmeere ausgeklammert sind. Volle Einsatz- und Funktionsfähigkeit ist bis einschließlich Seegang 5 und Windstärke 12 garantiert.
Das augenfällige optische Merkmal der K130 ist die konsequente Gestaltung von Rumpf und Aufbauten unter Berücksichtigung der jüngsten Entwicklungen im Bereich der Radar- und IR-Signaturreduzierung. Zur Reduzierung der Radarsignatur wird bei der Gestaltung der Außenwände einer einzigartigen Anordnung der aufeinanderfolgenden Plattenfelder mit unterschiedlich angestellten Winkeln gefolgt. Dadurch werden die großflächigen und gleichmäßig ausgerichteten Oberflächen, insbesondere die der Schiffsseiten, aufgebrochen. Berechnungen und Versuche haben ergeben, dass diese spezielle Form, die als X-Form bezeichnet wird, in Kombination mit einer Reihe weiterer bewährter Maßnahmen, wie etwa die Vermeidung von Winkelreflektoren und kleinteiligen Ausrüstungsgegenständen an Deck und Aufbauten, zu einer signifikanten Reduzierung und Streuung des Radarechos über den gesamten Seiten- und Höhenwinkelbereich führt.
Bei der Reduzierung der Radarsignatur gilt es, einen Kompromiss zu finden zwischen einem Stealth-Design, das Arbeits- und Aufenthaltsbereiche für die Besatzung an Oberdeck ausschließt, und einer für wochenlange Kriseneinsätze zwingend erforderlichen „Alltagstauglichkeit", eines Schiffes, die solche Bereiche an Oberdeck berücksichtigt. Dieser Kompromiss ist auf K130 besonders gut gelungen.
Auch hinsichtlich der IR-Signaturreduzierung kommen innovative technische Lösungen zur Anwendung. Durch Einspritzung von Seewasser in die Abgasleitungen der Dieselmotoren kann die Temperatur der Abgase auf einen bisher durch Luftkühlung nicht erreichbaren Wert abgesenkt werden. Die Abgasleitungen werden horizontal zu den Schiffsseiten geführt, sie haben ihre Austritte kurz oberhalb der Wasserlinie. Durch diese Maßnahme können Schornsteine mit ihren über der Schiffssilhouette liegenden heißen Abgasfahnen entfallen. Der Entfall der Schornsteine mit den durch das Schiff nach oben geführten Abgasleitungen hat einen weiteren positiven Effekt: Er ermöglicht eine optimale Anordnung von Waffen und Sensoren sowie der Räume im Schiffsinneren.
Das Schiff besitzt im Vergleich zu den Schnellbooten eine deutlich höhere Seeausdauer. Die Korvette kann bis zu sieben Tagen ohne Nachversorgung in See stehen. Steht im Einsatzgebiet ein Tender zur Verfügung, erhöht sich die Seeausdauer auf 21 Tage. Bei einer Geschwindigkeit von 15 kn beträgt die Reichweite der K130 mehr als 4000 sm.
Die K130 verfügt über ein Flugdeck für den Hubschrauber- und Drohnenbetrieb. Es ermöglicht das Starten und Landen von Hubschraubern mit einem Abfluggewicht von bis zu 12t. Aufgrund der begrenzten Schiffsgröße wird das Flugdeck als „Multifunktionsdeck" gestaltet. Es erfüllt als Flugdeck mit Crashbereich und allen für den Flugbetrieb notwendigen Einrichtungen sowie der geforderten Hindernisfreiheit den NATO-Standard.
Zudem ist es als Verhol- und Arbeitsdeck ausgeführt. Um die erforderliche Hindernisfreiheit zu gewährleisten, kommen dafür versenkbare Poller aus dem U-Bootbau zum Einsatz. Des weiteren besteht die Möglichkeit, für den Minenlegeeinsatz Minenschienen auf dem Deck aufzubauen und schließlich, selbst während des Minenlegeeinsatzes, die im Flugdeck als senkrechtstartende Systeme eingerüsteten Lenkflugkörper Polyphem-S zu starten.
Des weiteren neu in der Konstruktion von Marineschiffen ist der schlanke Wulstbug, der einen Zugewinn in der Höchstgeschwindigkeit und eine Reduzierung des Kraftstoffverbrauchs bewirkt.
Für die weibliche und männliche Crew sind Unterbringungsmöglichkeiten für bis zu 65 Personen im vorderen Teil des Schiffes vorgesehen, wobei besonders auf einen hohen Unterbringungsstandard/Wohnkomfort der Kammern für jeweils sechs, vier oder zwei Personen Wert gelegt wird.Dazu schließt an jede Kammer ein eigener Sanitärbereich an. Dem Kommandanten steht ein Wohnraum mit separatem Schlaf-und Sanitärbereich zur Verfügung.
Bei dem vorliegenden Schiffsentwurf wurde dem Prinzip der „kurzen Wege" für die Wohnbereiche und Wirtschaftsräume durch zentrale Anordnung von Messen und Servicebereichen Rechnung getragen. Zugleich sind führungswichtige Zentralen/Räume wie Operationszentrale, Funkraum, Schiffstechnischer Leitstand möglichst weit auseinander gezogen und über das ganze Schiff verteilt.

Weiterer Ablauf

Nach Inkrafttreten des Bauvertrages haben die Konstruktion und die Entwicklung der operationellen Software, die wie bei dem Vorhaben F124 in Verantwortung der Industrie liegt, begonnen. Für die 1. Einheit wurde der Werkstattbeginn auf Juli 2004 und die Kiellegung auf April 2005 festgelegt. Die Ablieferung der Einheiten erfolgt von Mai 2007 bis November 2008, mit einem sich von sechs Monaten auf drei Monate verkürzenden Ablieferungstakt. Zwischen den ARGE-Werften wurde ein Teilungs- und Fertigungsverfahren vereinbart, das einen größtmöglichen Serieneffekt gewährleistet. Jede Werft konstruiert und fertigt fünfmal die gleiche Schiffssektion. Auf der abliefernden Werft werden die Sektionen zusammengebaut. B+V liefert die Korvetten Nr. 1 und Nr. 4, FLW die Korvetten Nr. 2 und Nr. 5 und TNSW die Korvette Nr. 3 ab. Die Peene-Werft (Wolgast) wird im Unterauftrag an der Fertigung der K130 beteiligt.

Industriepolitische Bedeutung

Das Vorhaben K130 ist für den deutschen Marineschiffbau und die Zulieferindustrie zur Stärkung ihrer Kernfähigkeit in Schlüsseltechnologiefeldern von hoher Bedeutung. Gerade die Hightech-Branche Marineschiffbau stellt mit der K 130 erneut ihre auch im internationalen Maßstab herausragende Kompetenz für die Integration modernster Technologien unter Beweis.
Mit der K 130 ist als Ergebnis eines sehr harten Wettbewerbs eine Korvette mit bemerkenswertem Fähigkeitsspektrum im Rahmen der vorgegebenen Kostenobergrenze entstanden.


Den beteiligten Unternehmen eröffnet die K 130 aufgrund


· Ihres innovativen Designs


· Ihrer Aufwuchsfähigkeit und


· Ihres Potentials für unterschiedliche Ausstattungsvarianten gute Chancen auf dem Weltmarkt.


K130 corvette marks sea change for German Navy

Ein Beitrag von Michael Nitz JDW Correspondent Kiel

Erschienen im NAVAL FORCES 3.April 2002

The EUR880 million ($771million) contract for an initial batch of five K 130 multirole corvettes marks a significant departure for the German Navy's surface fleet.
The Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung (Federal Office for Defence Technology and Procurement) awarded the contract to the ARGE K 130 consortium in December last year.
The K l 30 corvette is designed to meet a capability gap in the Deutsche Marine. It will replace the service's S 143 and S 148 fast attack craft (FACs), symbolising the Bundesmarine's shift away from home waters in the Baltic and North Sea, and a new focus on supporting an increasing number of multinational crisis-response missions outside the traditional NATO sphere of operations. It will be deployable worldwide, offer improved seakeeping (allowing for open-ocean operations as well as littoral waters) and much greater endurance.
The ARGE K130 - led by Blohm+Voss GmbH and also including Friedrich Lürssen Werft and Thyssen Nordseewerke [TNSW] - was selected as prime contractor for the K 130 programme in July 2000 ahead of a rival consortium led by Howaldtswerke-Deutsche Werft (HDW).
Final contract approval, however, was not forthcoming until 12 December 2001 when the Budget Committee of the German Parliament authorised the programme.
The ship design is based on the MEKO A 100 corvette developed by Blohm+Voss, and Lürssen's latest export corvette designs. Parliament directed that both HDW and Wolgast-based Peene Werft GmbH should receive part of the workshare. The ARGE K 130 is currently in negotiation with both yards over steelwork packages.
ARGE K 130 lias made no official comment on the split of the contract value within the consortium or subcontractors. However, Blohm+Voss chief executive officer Herbert von Nitzsch told the German newspaper Die Welt that Thyssen Krupp-owned Blohm+Voss and TNSW will have a share of about EUR510 million, while about EUR368 million will go to Lürssen Werft.
Reflecting current operating priorities, the K 130 will be optimised for surface reconnaissance, surveillance and surface engagements against vessels in littoral waters. It has specifically been designed to overcome endurance problems of the now ageing FACs.
Key performance characteristics include:
• fully deployable in Sea State 5 at a transit speed of 15kt;
• at-sea endurance of seven days (without replenishment) or 21 days (with replenishment);
• ability for replenishment at sea (RAS);
• optimised for littoral warfare (in terms of ship size, manoeuvrability, weapons, sensors, and signatures);
• ability to execute reconnaissance and maritime surveillance in territorial waters and hostile waters (including areas where the corvette's unmanned air vehicle (UAV) is employed to cover areas which are out of the limit of the ship's own sensors);
• ability to engage and defeat small, highly manoeuvrable conventional vessels:
• equipped with missiles, operating from close to the coastline or in the littorals;
• ability to engage and defeat small, highly manoeuvrable unconventional vessels in areas close to, or which operate from, the littorals; and
• ability to participate in a co-ordinated long-range engagement against larger vessels.

The five remaining S 148 Tiger-class FACs are due to be decommissioned at the end of 2002 and are all expected to transfer for further service in the Egyptian Navy. The S 143 Albatros class will be phased out by the end of 2006, slightly ahead of the delivery of the first K 130.
While the German Navy has a stated requirement for 15 K 130 corvettes, budget limitations mean that the timing of orders for projected follow-on batches remains uncertain. As a result the 10 S 148A Wiesel-class FACs will have to remain in service until at least the end of the decade. Chief of Naval Staff Vice Adm Hans Lüssow argues that the case for all 15 corvettes remains sound. "To deploy two to three corvettes in each of the two naval task groups, we have to operate, all in all, 15 vessels in the size of a corvette. [But] the high capital costs make it necessary to spread the programme over a longer timeframe. Procurement in batches will enable us to develop a vessel best suited to meet changing challenges."
As a result, the navy now intends to proceed with an evolution of the seline K 130 corvette to develop a inedium-sized surface combatant optimised for maritime surveillance and sea control. Officials in the Führungsstab der Marine (Naval Staff) recognise the term 'medium-sized surface combat platform' as a vessel larger than the K 130 corvette and smaller than a frigate. Development of this concept is expected to continue through to the end of the decade. It is envisaged that these evolved ships could be deployed for non-Article 5 crisis-response operations and tasks in the area of partnership and co-operation.
They will, according to the MoD, be able to operate independently of weather conditions and will have a long endurance. The vessels are envisaged to support helicopters and UAVs, provide reconnaissance above sea and land and to engage surface targets.
ET Marinesysteme GmbH (ETMS), a joint venture established in June 2001 by EADS Deutschland GmbH and Thales Nederland, is responsible for combat system integration and supplying a substantial number of combat system equipment. The combat direction system is to be based on the SEWACO FD technology used in the F 124 frigate, comprising seven multifunction consoles, four workstations and four distributed processing nodes based around a dual-redundant combat system databus.
Sensors will include a TRS-3D surveillance radar, two Mirador electro-optical directors, and a SPS-N-5000 electronic support measures system (integrated with the KJS-N-5000 jammer). Buck Neue Technologien GmbH (subsidiary of Rheinmetall DeTec group) will provide its MASS soft-kill decoy system, A torpedo defence system is planned for retrofit in the period 2008-11. Armament includes an OTOBreda 76mm/62 gun (refurbished mounts taken from decommissioned FACs), two Mauser MLG 27 light guns and two 21-cell Mk 49 Rolling Airframe Missile launchers. The latter will be equipped with the latest RIM-116B (Block 1) missiles with Helicopter, Aircraft and Surface software update.
The Tactical Technical Requirement (TTF) for the K 130 defined a capability to engage surface targets at both long and short ranges, with the expectation that two different weapon systems will fulfil the mission requirements. The navy views the Polyphem fibre-optic guided-missile under development by EADS-LFK as a cost-effective weapon of choice for shorter-range engagements, as well as offering a precision-targeting capability against both ship and shore targets. A vertical-launch system for Polyphem, comprising two four-cell launchers port and starboard, will be fitted adjacent to the flight deck.
For the longer-range requirement, the German Navy and BWB have selected the RBS 15 Mk 3 missile offered by Saab Bofors Dynamics (teamed with BGT).
Under a co-operation agreement, the Swedish company will be overall system co-ordinator, while its German partner will be responsible for final missile assembly and test.
The Mk 3 is an evolution of the RBS 15 Mk 2 now in service with the Royal Swedish Navy. It uses the same guidance and control software as its progenitor, but offers extended range, improved target discrimination, and better defensive penetration through an extremely low sea-skimming approach, random manoeuvres and increased thrust in the terminal approach phase. An organic vertical take-off and landing UAV will be deployed as an extension of the ship's sensors for maritime surveillance, reconnaissance and over-the-horizon target acquisition. Two air vehicles will be deployed aboard each of the K 130 ships. Two UAVs can be accommodated in the hangar, while the flight deck will also be capable of receiving a 12-tonne helicopter and will be fitted with a helicopter refuelling station.
According to the Naval Staff, it is planned that a UAV will enter service with the first batch of corvettes, but as yet there is no firm system solution.
The EADS-Dornier SEAMOS system was previously evaluated, but senior sources within the MoD indicated to Jane's Defence Weekly that the indicative price is considerably above the German MoD ceiling. BWB is examining a number of other UAVs to see if they meet the required performance and operational requirements. In budgetary and programme terms, BWB has divorced the UAV procurement from the K 130 programme on the grounds that it will be deployed from other vessels in the fleet such as frigates.
ARGE K 130 plans to begin production on the first K130 vessel in July 2004. Consortium leader Blohm+Voss will build the first of class and deliver it to the Deutsche Marine in May 2007; the fifth and last of the first batch will be delivered by Lürssen in November 2008. The two initial corvettes will be commissioned in 2007 with the other three the following year.
Delivery of the first of class has been pushed back from mid-2005 to May 2007 as a result of pressure on the defence budget. According to government sources, this slippage and budget was necessary to stay within the overall cost envelope.
In effect, it guarantees the participating shipyards a fixed workload in the 2005-08 timeframe, and offers them the benefits of a 'parent navy' endorsement in the export market.
Meanwhile the Bundesmarine, facing major budget pressures, has secured the programme at current prices.

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