Zerstörer-Fregatten-Verschiedene Schiffstypen


Mit dem Fall der Berliner Mauer und der Grenze zwischen der Bundesrepublik und der DDR am 9.November 1989 änderte sich nicht nur der Name der "Bundesmarine" "in Deutsche Marine" sondern es wird sich auch gravierend auf die zukünftige Stärke der Marine auswirken.Gab es ende November 1973 z.B. 178 Kampfschiffe und -boote, 98 Hilfs-und Unterstützungsfahrzeuge aller Art und 27 in Reserve liegende Einheiten sowie 166 Flugzeuge und Hubschrauber - von rund 38 000 Mann fuhren 11 600 an Bord schwimmender Einheiten -, wird die Marine künftig über weit weniger Schiffe/Boote und Fahrzeuge verfügen. Auch die Zahl der Flugzeuge wird erheblich reduziert. Nach den vorläufigen Planungen wird die Marine bis zum Jahr 2005 nur noch eine Personalstärke von Rund 29 000 Mann haben und knapp 100 schwimmende Einheiten. Die Zielvorstellung sieht bis ins Jahr 2005 folgende Planung vor : 16-20 Fregatten; 16 Korvetten; 3 Flottendienstboote; 10-14 Unterseeboote; 20-30 Minenkampfboote; 20-30 Schnellboote; 6 Tender; 60-65 Jagdbomber; 38-42 SAR-und Bordhubschrauber; 15-17 Hilfsfahrzeuge; 12-14 Seeaufklärer und Ujagd.

Hinweis: Einige Bilder und Textbeiträge sind entnommen aus dem Buch "Die Schiffe,Fahrzeuge und Flugzeuge der deutschen Marine von 1956 bis heute", von Gerhard Koop und Siegfried Breyer, erschienen beim Bernard & Graefe Verlag und sind von mir unter Vorbehalt der freundlichen Genehmigung des Verlags Bernard & Graefe veröffentlicht.Das Buch, das noch viel mehr Bilder und fundierte Textbeiträge enthält, hat die ISBN: 3-7637-5950-6 und kostet 74,00 EURO (Unverbindliche Preisempfehlung). Eigentlich ein "Muß" für jeden Mariner!



Interessante Marineliteratur vom Bernard & Graefe Verlag - Bonn (Diesen LINK anklicken und in der Bücherliste lesen)


Die deutsche Marine auf dem Wege zur "Marine 2005"


Als erstes Minensuchboot der Klasse 343 wurde im Rahmen der Modernisierung der Flottille der Minenstreitkräfte die "KULMBACH" auf der Peenewerft zum Minenjagdboot Klasse 333 umgebaut. Es wurde nach umfangreichen Erprobungen am 23. September 1999 an die Marine übergeben. Ausgerüstet mit einem Minenjagdsonar, der neuen Minenjagd - Führungsanlage TAKIS und der neuen Einwegdrohne SEEFUCHS ist es damit eines der modernsten Minenjagdboote der Welt. Von der gleichen Werft werden auch die Schwesterboote "ÜBERHERRN" , "HERTEN" , "PASSAU" und "LABOE" zu Minenjagdbooten der Klasse 333 termingerecht umgebaut.
Die erste von drei Fregatten der Klasse 124, gebaut vom Fregattenkonsortium BLOHM & VOSS, THYSSEN - NORDSEEWERKE und HOWALDTSWERKE - DEUTSCHE WERFT, wurde am 1. Dezember auf den Namen "SACHSEN" getauft, und der erste Einsatzgruppenversorger, zur Zeit bei der KROEGER - WERFT in der Endausrüstung, hat den Namen "BERLIN" erhalten. Für den zweiten Einsatzgruppenversorger - er wird "FRANKFURT AM MAIN" heissen - wurde bei der Flensburger Schiffbaugesellschaft mit dem Bau begonnen. (Der Stappellauf und die Schiffstaufe sind inzwischen erfolgt)
Bei der Arbeitsgemeinschaft U-212 (HDW und THYSSEN - NORDSEEWERKE) läuft das Bauprogramm erfreulicherweise im vorgegebenen zeitlichen Rahmen. Nach Baubeginn für das erste Boot am 1. Juli 1998 wird mit dem zweiten Boot am 11.Juli 2000 begonnen. Bereits ein Jahr später folgen das dritte und vierte Boot (bei TNSW), während das erste 2003 (von HDW) an die deutsche Marine abgeliefert werden soll.
Für die Flottille der Marineflieger (Marinefliegergeschwader 3) und damit zum Einsatz als Bordhubschrauber auf den Fregatten der Klassen 122 und 123 befinden sich sieben neue SEA LYNX im Zulauf. Auf der Zeitachse könnten sich jedoch andere wichtige Beschaffungsvorhaben, die die deutsche Marine zum Erhalt ihrer "verbundenen Fähigkeiten" dringend benötigt, verschieben. Dazu zählen die Korvetten Klasse 130, für die zur Zeit die Definitionsphase läuft und von der insgesamt 15 Boote - zeitlich gestaffelt in drei Losen - beschafft werden sollen. Gleiches gilt auch für die unerlässliche Modernisierung der Marineflieger: MPA-Nachfolge als Ersatz für die BREGUET ATLANTIC und der Marinehubschrauber NH-90, der den SEA KING (Marinefliegergeschwader 5) ersetzen und auch das neue Wehrforschungs-und Erprobungsschiff der Klasse 751, das einmal die 32 Jahre alte "PLANET" ersetzen soll. Damit wird der deutsche Marineschiffbau bezüglich Schiffsform (Doppelrumpfschiff) in der Form Small Waterplane Area Twin Hull (SWATH) und im Antrieb "Voll elektrisches Schiff" - neue Technologien zur Anwendung bringen. Auftragnehmer werden, wenn das Schiff einmal kommen sollte, die THYSSEN - NORDSEEWERKE EMDEN.
Im Phasenvorlauf befindet sich die Fregatte 125; sie soll nach 2010 die acht Fregatten der BREMEN - Klasse ersetzen. Gleiches gilt für das zweite Los der neuen U-Boot-Klasse 212, wie für die Torpedoabwehr für Überwasserschiffe (ab 2005). Im Bereich kleinkalibriger Rohrwaffen wird das Marineleichtgeschütz 27 (Mauser/Rheinmetall/Systemtechnik Nord Atlas Elektronik) die überalterten Geschütze der Kaliberklassen 20 und 40 mm ersetzen. Sie werden dem heutigen Bedrohungsszenario nicht mehr gerecht. Mit der Einführung soll - nach der BWB-Erprobung in 2000 - ab 2001 begonnen werden. Die geplanten Einsparmaßnahmen der Bundesregierung im Verteidigungsetat für 2000 und die Folgejahre bis 2003 ergeben jedoch weitere Unwägbarkeiten. Dafür nur ein Beispiel: Die Weiterentwicklung des bordgestützten, Flugkörperabwehrsystems RAM (Rolling Airframe Missile). Unter der Bezeichnung RAM IRMU (Infra-Red Mode Upgrade) oder Block 1 steht die Entwicklung eines leistungsstärkeren, bildverarbeitenden Infrarot-Suchkopfes für den Flugkörper RAM. Bisher war die Marine davon ausgegangen, dass er zeitgerecht mit dem Zulauf der Fregatten 124 ("SACHSEN") eingeführt wird. Jetzt wird befürchtet, dass aufgrund des Sparzwanges die Umrüstung des RAM-Bestandes (Block 0 ) - damit sind die Zerstörer, Fregatten und Schnellboote derzeit ausgerüstet - verschoben werden könnte.
Die seit einigen Jahren verstärkt laufende Unterstützung der wehrtechnischen deutschen Industrie (Werften und Zulieferer) in ihren Exportbemühungen durch Schiffe und Boote der deutschen Marine auf deren Ausbildung in ausländischen Gewässern (AAGs) hat sich bewährt und soll auch nach der Jahrtausendwende fortgesetzt werden. So ging ein Verband der deutschen Marine 2000 nach Südafrika.


Das linke Bild zeigt den Zerstörer Hamburg im April 1981 auslaufend aus Wilhelmshaven. Das rechte Bild zeigt die Fregatte Karlsruhe bei ihrer Außerdienststellung am 28.März 1983.Gleichzeitig ist es auch die Indienststellung für die türkische Marine in der Türkei.Hinter der Fregatte liegt der ehemalige Tender Isar, der bereits früher an die Türkei übergeben wurde.Ich habe dieses Foto hier extra ausgesucht,da ich selbst zwei Jahre auf der Fregatte Karlsruhe gefahren bin.( klicken Sie auf ein Foto um es zu vergrößern!)



Das untere linke Bild zeigt das Schulschiff Deutschland nach seiner letzten Reise, zur Außerdienststellung einlaufend Wilhelmshaven,aufgenommen am 29.März 1990. Das rechte Bild zeigt das Segelschulschiff Gorch Fock am 5.Juli 1986 auf der Kieler Förde.
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Fregatten der Deutschen Marine Teil II und Bericht der Fregatte Klasse 124
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