Homepage Richard Stokowski


Jelina Wappen der Stokowski`s

AM 8.5.1948 erblickte ich in Bad Nauheim das Licht der Welt. Meine Jugendzeit bestimmte zum Teil noch die Nachkriegszeit. Ich erinnere mich noch heute an meinen Schulweg. Fast jedes dritte Haus war noch eine Ruine. Für uns Kinder waren diese Ruinen immer ein spannender Abenteuerspielplatz, sehr zum bedauern der Eltern, denn nach dem spielen durch so manche Trümmerruine, sahen wir Kinder auch dem entsprechend aus. Außerdem war das spielen in den Ruinen sehr gefährlich. Die Ruinen waren baufällig und es konnten ja immer noch irgend welche Blindgänger herumliegen. Damals besuchte ich die Volksschule "Brentano-Schule" in Frankfurt. Das war das erste Schuljahr 1955 / 56. Die Brentano-Schule besuchte ich bis zum Schuljahr 1958-59. Von 1959 an, schickten mich meine Eltern in ein Heim. Die Heimschule "Vinzenzhaus" in Hofheim im Taunus besuchte ich bis 1962.(Die Schule wurde von Ursulinen-Schwestern geleitet,deshalb genoss ich eine streng katholisch geprägte, pädagogische,Schulausbildung. Meine Eltern holten mich 1962 zurück und ich beendete meine "Volksschulkarriere" in der Albrecht-Dürer-Schule, in Frankfurt-Sossenheim. Inzwischen gab es in Frankfurt schon keine Trümmer mehr. Deshalb hörte ich auf zu spielen und begann am 1. April 1963 eine Lehre als Schmelzschweißer bei den Farbwerken Höchst, in Frankfurt Höchst. Mein erstes berufliches Erfolgserlebniss hatte ich am 31.März 1966, als ich in der Jahrhunderthalle in Höchst, in Anerkennung sehr guter Leistungen bei der Abschlußprüfung vor der Industrie und Handelskammer, meinen Facharbeiterbrief überreicht bekam. Ich meldete mich am 4.Juli 1966 freiwillig für acht Jahre zur Bundesmarine.Hier wurde ich als Fahrmaat eingestellt und war hauptsächlich verantwortlich für die Wartung und Überwachung sowie Bedienung der verschiedensten Maschinenanlagen.(Fachrichtung MM42).Was ich so erlebt habe, bei der Marine, könnt Ihr erfahren, wenn Ihr den Marinelink anklickt. Am 3.Juli 1974 verließ ich die Marine. Erst einmal besuchte ich dann für 1/2 Jahr die Bundeswehrfachschule in Koblenz. Danach besuchte ich für ein Jahr eine technische Zeichenschule in Hamburg. Danach bewarb ich mich als Schweißer bei der Firma Blohm und Voss in Hamburg. Dort beteiligte ich mich vom 5.5.1975-13.1.1978 an den Bau von Schiffsneubauten ( Containerschiff "Anders Maersk" für den Auftraggeber A.P.Moller,Kopenhagen; Massengutfrachtschiff "Australien Progress"für den Auftraggeber Australian National Line,Melbourne und eine Halbtaucher-Bohrinsel ( die Scarabeo 4 für die Saipem S.p.A.Mailand-Italien).Außerdem beteiligte ich mich am Bau der Wannen des Leopard Panzers für die Bundeswehr,die ebenfals bei Blohm und Voss hergestellt wurden (Bilder von meiner Blohm + Voss Periode, können Sie auf meinen Marineseiten sehen).


Hier sehen Sie ein Foto meines Vaters in jungen Jahren. Das Foto zeigt von links nach rechts: Meinen Vater "Stanislaw Stokowski" als polnischer Wachsoldat bei der amerikanischen Armee in Butzbach (Germany) (42-43. Wachkompanie) im Jahre 1947 (Ein Jahr später wurde ich geboren) ; in der Mitte sehen Sie Herrn "Zbigniew Mròz" zuletzt wohnhaft in Chicago- Illinois (USA) und rechts auch einen Wachsoldaten namens "Szeniawski" , von dem mir der Vornamen und der Wohnort nicht mehr bekannt sind. (foto) Nach dem Krieg baute sich mein Vater eine neue Existenz in Deutschland auf. Er arbeitete bis zur seine Rente in Deutschland und ließ sich nun als Rentner in seine Heimat in Polen nieder. Dort pflegte er seine Mutter, die letztes Jahr im alter von 98 Jahren gestorben ist. Auf dem folgenden Foto sehen Sie das Haus meines Vaters in Rzeszow / Polen. (foto)

Rzeszow liegt etwa 100 km von der Ukraine entfernt.


zur Marinehauptseite

Homepage Richard Stokowski
Startseite

Gästebuch
E-Mail